DAS SIND WIR

Auf dieser Seite möchten wir uns vorstellen und unseren Tagesablauf beschreiben.

Ich heisse Martina Hagen und bin Tierarzthelferin der Tierklinik SAN ANTÓN in Guardamar und mein Mann heisst Lambert Hagen und ist pensionierter Baggerfahrer.

 

LAMBERT
MARTINA
KITTY unser Mitarbeiterin für Katzenverträglichkeitstests

Wir kamen 2001 mit unserem Sohn Sascha, 2 Hunden, Leguanen, Schildkröten und Papageien nach Spanien um die Sonne zu geniessen und hier zu wohnen und zu arbeiten.

Wir fanden schnell ein kleines Haus mit einer 4000qm grossen Orangenplantage mit 200 Bäumen als Schattenspender für die Hunde.

 

 

Lambert begann als Baggerfahrer und ich fand meinen Traumjob in der Tierklinik.
Als ich dort anfing zu arbeiten,
begegnete mir sehr schnell das Hundeelend.
Jede Woche Fundtiere, Lieferwagen mit Hunden in winzigen Käfigen vom Tierheim
Torrevieja zum Töten gebracht. Tägliches Einschläfern gesunder Hunde,
weil man sie nicht mehr wollte, ausgesetzte Welpen.
Über die Klinik kam ich dann der Kontakt zu Gisela und Ralf von der FINCA LUCENDUM.
Ich bewunderte deren Arbeit und beschloss, zu helfen. Ich
nahm Hunde auf, wenn die Finca keine Kapazitäten mehr hatte.
Meist fanden bei uns Welpen Zuflucht,
bis sie über die VERGESSENEN PFOTEN ein Zuhause in Deutschland gefunden hatten.

Inzwischen haben auf unserem Gelände mehr Möglichkeiten geschaffen,
um noch mehr Hunde retten zu können.

Wir vermitteln nun auch hier in Spanien. Auch hier gibt es viele nette, deutsche Familien. Das ist der Vorteil, wenn man in Küstennähe wohnt.

In Deutschland unterstützen uns Vereine, die unser Vertrauen haben, bei der Suche nach Familien für unsere Schützlinge.

Lambert ist nun in Rente und ich arbeite weiterhin in der Tierklinik.

Mein Chef kam mir mit der Arbeitszeit entgegen und ich arbeite nun von 8-14.30 Uhr. So bleibt mir vor und nach der Arbeit Zeit, meinem Mann unter die Arme zu greifen.
In der Orangenplantage wurden bisher 7 Gehege gebaut, ein
ehemaliger Hühnerstall wurde umfunktioniert.

Für die Quarantäne der neuen Hunde haben wir ein Holzhaus. 

Dort werden die Kleinen entwurmt und geimpft

Danach kommen sie in ein Gehege. Das ist jeweils ein geschützter Innenraum mit einem Auslauf zum Rennen, Toben und Spielen.

Ausserdem können die Hunde beim Säubern im Gelände rennen.

 

DIE ZWINGER UND GEHEGE

Die Situation der Welpen hat sich in der letzten Zeit durch Spenden wesentlich verbessert. Die Kleinsten sind nun in einem eigenen Holzhaus in geräumigen Käfigen untergebracht mit jeweils 2 Welpen. Eine strenge Quarantäne ist bei ihnen besonders wichtig. Ein scheinbar gesunder Welpe kann als Virenträger alle Anderen gefährden.  Bis sie ihre Grundimpfung haben werden sie nur mit Handschuhen angefasst. Sind sie gesund und durch Impfungen geschützt, dürfen sie dann endlich raus in die Welpengruppe.

Um die 60 Hunde finden bei uns Zuflucht.

Unser Arbeitstag beginnt um 5.30 Uhr- auch am Wochenende.

Ich gehe mit den Hunden raus, die im Haus sind, währenddessen kocht mein Mann Kaffee.

Den trinken wir gemeinsam und dann füttere ich die Hunde, die morgens ihre Arznei bekommen.

Danach gehe ich nochmal mit den Hunden raus, damit auch die Neuankömmlinge lernen, wo das Geschäft zu verrichten ist.

Nun geht es zu den Welpen. Sie werden saubergemacht und gefüttert. Nach dem Füttern werden sie wieder saubergemacht:-))

Ich regle mich und auf gehts wie immer in letzter Minute zur Arbeit.

Nun übernimmt Lambert die Regie:-)

Saubermachen, spielen, schmusen, saubermachen...

Wohnung sauberhalten, kochen...

um 15 Uhr bin ich zu Hause und wir essen.

Nun verlangen die Hunde lautstark ihr Futter. Das bekommen sie auch.

 

 

Am Wochenende haben wir etwas mehr Zeit für Alles. Lambert macht die Gehege und Zwinger sauber, ich erledige die Hausarbeit und versorge die Welpen.

Oft gehe ich in die naheliegende Tötung um neue Hunde zu holen oder nach denen zu schauen, die dort noch warten, dass bei uns ein Plätzchen frei wird.

Mittags schaffen wir es auch schon mal ein-zwei Stündchen gemeinsam draussen zu sitzen und einfach nur den spielenden Hunden zuzusehen.

Doch die Zeit vergeht im Flug und die Arbeit ruft