DAS SIND WIR

Auf dieser Seite möchten wir uns vorstellen und unseren Tagesablauf beschreiben.

Ich heisse Martina Hagen und bin Tierarzthelferin der Tierklinik SAN ANTÓN in Guardamar und mein Mann heisst Lambert Hagen und ist pensionierter Baggerfahrer.

 

LAMBERT
MARTINA
KITTY unser Mitarbeiterin für Katzenverträglichkeitstests

Wir kamen 2001 mit unserem Sohn Sascha, 2 Hunden, Leguanen, Schildkröten und Papageien nach Spanien um die Sonne zu geniessen und hier zu wohnen und zu arbeiten.

Wir fanden schnell ein kleines Haus mit einer 4000qm grossen Orangenplantage mit 200 Bäumen als Schattenspender für die Hunde.

 

 

Lambert begann als Baggerfahrer und ich fand meinen Traumjob in der Tierklinik.
Als ich dort anfing zu arbeiten,
begegnete mir sehr schnell das Hundeelend.
Jede Woche Fundtiere, Lieferwagen mit Hunden in winzigen Käfigen vom Tierheim
Torrevieja zum Töten gebracht. Tägliches Einschläfern gesunder Hunde,
weil man sie nicht mehr wollte, ausgesetzte Welpen.
Über die Klinik kam ich dann der Kontakt zu Gisela und Ralf von der FINCA LUCENDUM.
Ich bewunderte deren Arbeit und beschloss, zu helfen. Ich
nahm Hunde auf, wenn die Finca keine Kapazitäten mehr hatte.
Meist fanden bei uns Welpen Zuflucht,
bis sie über die VERGESSENEN PFOTEN ein Zuhause in Deutschland gefunden hatten.

Und auch in 2019 hat sich wieder viel getan.

 

Lambert, der sein ganzes Leben hart gearbeitet hat, ist seit über 10 Jahren in Rente und ich arbeite immer noch in der Tierklinik San Antón in Guardamar.

Mein Chef kam mir mit der Arbeitszeit entgegen und ich arbeite nun von 9-15 Uhr. So bleibt mir vor und nach der Arbeit Zeit, meinem Mann unter die Arme zu greifen.
In der Orangenplantage wurden viele Gehege gebaut, ein
ehemaliger Hühnerstall wurde umfunktioniert.

Für die Quarantäne der neuen Hunde haben wir geflieste Zwinger zur besseren Hygiene.

Dort werden die Kleinen entwurmt und geimpft

Danach kommen sie in ein Gehege. Das ist jeweils ein geschützter Innenraum mit einem Auslauf zum Rennen, Toben und Spielen.

Wir konnten das Nachbargrundstück mit Hilfe eines Privatkredits erwerben, damit die Hunde einen Auslauf haben und es ist eine Freude, den Tieren beim Spielen und Rennen zuzuschauen.

14000 m2 sind natürlich nicht nur Spass sondern auch jede Menge Arbeit.

Nur mit Freiwilligen, die zwischendurch kommen, ist das unmöglich zu schaffen.

Da wir nicht jünger werden und auch die Gesundheit angeschlagen ist, hatten wir entschieden, dass wir uns ganz eine Hilfe ins Haus holen und so kam Nadine zu uns, die sich liebevoll um die Hunde kümmert und wirklich eine grosse Bereicherung ist.

In ihrem Wohnmobil wohnt sie mit ihren eigenen Hunden auf dem neuen Grundstück und lebt ihren Traum.

 

In Deutschland unterstützen uns Vereine, die unser Vertrauen haben, bei der Suche nach Familien für unsere Schützlinge.

Wir vermitteln mitunter hier in Spanien. Auch hier gibt es viele nette Familien.

 

DIE ZWINGER UND GEHEGE

Die Situation der Welpen hat sich in der letzten Zeit durch Spenden wesentlich verbessert. Die Kleinsten sind nun in einem eigenen Holzhaus in geräumigen Käfigen untergebracht mit jeweils 2 Welpen. Eine strenge Quarantäne ist bei ihnen besonders wichtig. Ein scheinbar gesunder Welpe kann als Virenträger alle Anderen gefährden.  Bis sie ihre Grundimpfung haben werden sie nur mit Handschuhen angefasst. Sind sie gesund und durch Impfungen geschützt, dürfen sie dann endlich raus in die Welpengruppe.

Um die 60 Hunde finden bei uns Zuflucht.

Unser Arbeitstag beginnt um 5.30 Uhr- auch am Wochenende.

Ich gehe mit den Hunden raus, die im Haus sind, währenddessen kocht mein Mann Kaffee.

Den trinken wir gemeinsam und dann füttere ich die Hunde, die morgens ihre Arznei bekommen.

Danach gehe ich nochmal mit den Hunden raus, damit auch die Neuankömmlinge lernen, wo das Geschäft zu verrichten ist.

Nun geht es zu den Welpen. Sie werden saubergemacht und gefüttert. Nach dem Füttern werden sie wieder saubergemacht:-))

Ich regle mich und auf gehts wie immer in letzter Minute zur Arbeit.

Nun übernimmt Lambert die Regie:-)

Saubermachen, spielen, schmusen, saubermachen...

Wohnung sauberhalten, kochen...

um 15 Uhr bin ich zu Hause und wir essen.

Nun verlangen die Hunde lautstark ihr Futter. Das bekommen sie auch.

 

 

Am Wochenende haben wir etwas mehr Zeit für Alles. Lambert macht die Gehege und Zwinger sauber, ich erledige die Hausarbeit und versorge die Welpen.

Oft gehe ich in die naheliegende Tötung um neue Hunde zu holen oder nach denen zu schauen, die dort noch warten, dass bei uns ein Plätzchen frei wird.

Mittags schaffen wir es auch schon mal ein-zwei Stündchen gemeinsam draussen zu sitzen und einfach nur den spielenden Hunden zuzusehen.

Doch die Zeit vergeht im Flug und die Arbeit ruft